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Digital SME beteiligt sich im EU Verfahren gegen Google

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(socialON) Digital SME beteiligt sich im EU Verfahren gegen Google. Die European DIGITAL SME Alliance wurde von der Generaldirektion der Europäischen Kommission als interessierter Dritter im laufenden Verfahren gegen Googles wettbewerbsverzerrende Praktiken bezüglich Android akzeptiert.

Kleine und mittelständische Digitalunternehmen, die mobile Apps entwickeln, setzen sich aktiv für ein Ende der Praktiken Googles ein, die den Wettbewerb bei mobilen Anwendungen und Services begrenzen und die Entstehung innovativer, mobiler Plattformen in Konkurrenz zu Android verhindern.

DIGITAL SME teilt die Bedenken der Europäischen Kommission, dass Google die dominante Marktposition von Android nutzt, um Innovation und Wettbewerb im Bereich der mobilen Anwendungen und Dienste, inklusive App Stores, mobiler Webbrowser und mobiler Suche zu begrenzen. Hersteller von Android-Geräten, die Googles Must-Have Apps wie den Google Play Store oder Google Search vorinstallieren möchten, müssen diverse andere Apps ebenfalls vorinstallieren. Die allgegenwärtige Präsenz der Google Anwendungen auf Android Geräten untergräbt signifikant die Wettbewerbsfähigkeit der Entwickler, um mit ihren App Stores, Internet Browsern und weiteren Apps mit Google konkurrieren zu können.

Ein freier Wettbewerb in all diesen Bereichen ist aber entscheidend, um wettbewerbsfähige Bedingungen im mobilen Ökosystem aufrechtzuerhalten – nicht nur für kleine und mittelständische Entwickler, sondern auch für andere Mittelständler, die mobile Inhalte und Dienste an Nutzer verbreiten.

Dr. Oliver Grün, Präsident der European DIGITAL SME Alliance und des Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) erklärt: “Wir begrüßen die Untersuchung der Kommission bezüglich Googles Praktiken. In der Theorie stellt ein Open Source System wie Android ein großes Potenzial für KMU dar, indem es eine Plattform bereitstellt, die jeder nutzen und verbessern kann. Googles Verhalten schließt allerdings die Vorteile aus, die aus der Open Source Natur von Android entstehen. Denn Google gibt den lizensierten Herstellern von Mobilfunkgeräten vor, nur die Google Version von Android zu benutzen. Und Googles Strategie scheint aufzugehen: Die meisten Endverbraucher sind sich der Existenz anderer Android-Versionen als denen von Google nicht einmal bewusst.“

„Zudem sind wir besorgt, dass der verringerte Wettbewerb unter den App-Stores die Bedingungen, unter denen KMU-App Entwickler ihre Anwendungen vertreiben und ihre Einnahmen erzielen können, verschlechtert. Dies hat auch Auswirkungen auf die Kontrolle und Nutzung der Entwickler über diejenigen Daten, die durch die App-Nutzung generiert wurden “, folgert Grün.

DIGITAL SME hat für das Verfahren den Status als interessierter Dritter angefordert, nachdem die Europäische Kommission in ihrer Mitteilung der Beschwerdepunkte am 20. April 2016 Google vorgeworfen hat, seine dominante Marktposition zu missbrauchen, indem es entgegen dem freien Wettbewerb sowohl andere Android-Versionen, als auch Anwendungen und Services aussperrt, die mit denen von Google konkurrieren.

Über die European DIGITAL SME Alliance:
Die European DIGITAL SME Alliance des PIN-SME a.i.s.b.l. vertritt rund 20.000 IT-KMUs europaweit und ist damit das größte Netzwerk kleiner und mittelständischer IT-Unternehmen in Europa. Der BITMi ist Mitglied der European DIGITAL SME Alliance.

Über den Bundesverband IT-Mittelstand:
Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Weitere Informationen:
Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi)
Pascalstraße 6
52076 Aachen
kontakt@bitmi.de
Tel.: 0241/1 89 05 58
Fax: 0241/1 89 05 55
Internet: www.bitmi.de

Hauptstadtbüro:
Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin
Tel.: 030/226 05 005
Fax: 030 /226 05 007

Quelle: Pressemitteilung Bundesverband IT-Mittelstand e.V. vom 01.08.2016.

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