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Ehemaliger Grenzwachturm wird zum Museum

(socialON) Wirtschaftsminister Höhn übergab Zuwendungsbescheid in Höhe von 49.000 Euro für Ausbau eines ehemaligen Grenzwachturms in Vacha. Erinnerungskultur wird durch Museum gestärkt.

Thüringens Wirtschaftsminister Uwe Höhn übergab heute im Rahmen seiner Sommertour einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 49.000 Euro an die Stadt Vacha. Mit einer Summe von insgesamt 54.500 Euro wird ein ehemaliger Grenzwachturm zum Museum ausgebaut. In dem Wachturm soll eine Ausstellung über den Bau und die Erweiterung der Sicherungsanlagen bis zur Grenzöffnung im November 1989 informieren. „Auch im Jahr 25 nach dem Mauerfall muss die Erinnerung an die deutsch-deutsche Teilung in den unterschiedlichen Regionen des Landes wach gehalten werden“, sagte Höhn. „Mit diesem Projekt wird die Erinnerungskultur in der Thüringer Rhön gestärkt.“ Für den Grenzturm sollen keine Eintrittsgelder erhoben werden.

Die Thüringer Rhön konnte in den letzten Jahren eine positive Entwicklung im touristischen Bereich aufweisen. Wurden im Jahr 2006 noch 379.000 Übernachtungen pro Jahr gezählt, so waren es 2013 bereits 462.425 – ein Anstieg von 22 Prozent. An diese positive Entwicklung soll der Ausbau des Grenzmahnmals in Vacha anknüpfen. „An diesem Ort werden Geschichte und Naturerlebnis miteinander verknüpft, so dass der Besucher eine doppelte Motivation für seinen Besuch hat“, sagte der Minister.

Der ehemalige Wachturm soll saniert und modernisiert werden, im Inneren entsteht eine Ausstellung mit Infotafeln über die Geschichte der deutschen Teilung. An dieser Stelle in Vacha verlief der insgesamt 1.393 Meter lange innerdeutsche „Eiserne Vorhang“ mit Zäunen, Mauern, Sperrgräben, Minen und Wachtürmen.

Pressemeldung
Thüringer Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Technologie vom 04.08.2014

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