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BVDW sieht nachhaltige Datenpolitik als zentrale medien- und netzpolitische Aufgabe / BVDW veröffentlicht Neuauflage des medien- und netzpolitischen Grundsatzpapiers „Goslarer Programm“

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(socialON) Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. veröffentlicht heute sein aktualisiertes medien- und netzpolitisches Grundsatzpapier, das so genannte „Goslarer Programm“. Darin werden die zentralen medien- und netzpolitischen Positionen des BVDW zu aktuellen Diskussionen vorgestellt. Zu den Themen zählen Datenpolitik, Datenschutz, Online-Werbung, Urheberrecht, Jugendschutz, Netzneutralität, Breitbandausbau und eine konvergente Regulierung für Medieninhalte. Besondere Themenschwerpunkte bilden die Gestaltung einer nachhaltigen Datenpolitik, die Ausgestaltung eines zukunftsfähigen Urheberrechts sowie die Bedeutung von Online-Werbung und der Umgang damit in Politik und Gesellschaft.

„Informationstransfer zwischen digitaler Wirtschaft und Politik“

„Mit der zweiten Auflage des ‚Goslarer Programms‚ greift der BVDW die Themen der aktuellen medien- und netzpolitischen Diskussion auf und liefert Denkanstöße. Unser Anliegen ist es, die zahlreichen Facetten dieses Themenbereichs aufzuzeigen, wirtschaftliche Zusammenhänge sichtbar zu machen und die Relevanz und den Kontext der zu treffenden politischen Entscheidungen darzustellen. Der BVDW steht für einen offenen und konstruktiven Dialog bereit, um die großen gesellschaftlichen und ökonomischen Chancen der Digitalisierung zum Wohle aller zu nutzen“, erklärt Matthias Ehrlich, neugewählter Präsident des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Gestaltung einer modernen Datenpolitik als zentrale Aufgabe

Die Ausgangsfrage des Grundsatzpapiers richtet sich auf die aktive Gestaltung einer modernen, Datennutzung und Datenschutz harmonisierenden  Datenpolitik für Deutschland und Europa. Nur ein nachhaltiges Konzept für die Datennutzung wird es erlauben, die Daten zu heben und Europa als einen Datenstandort zu etablieren, der im globalen Technologie-Wett¬bewerb mithalten kann, ohne dabei gleichzeitig die legitimen Interessen der einzelnen Nutzer aus den Augen zu verlieren. Diese anspruchsvolle Aufgabe kann der Staat nur gemeinsam mit der Wirtschaft lösen. Dabei will der BVDW will nicht nur der digitalen Branche als Plattform für die weitere Entwicklung und Standardisierung dienen, sondern auch durch Instrumente wie die Selbstregulierung aktiv gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und neue Standards setzen.

Übersicht der Inhalte des medien- und netzpolitischen Grundsatzpapiers:

– Nachhaltige Datenpolitik in Europa
– Datenschutz als zentraler Pfeiler der Datenpolitik
– Online-Werbung
– Bedeutung der Online-Werbung für die Refinanzierung von Webangeboten
– Online Behavioral Advertising (OBA)/ Targeting
– Verantwortlichkeit von Internet-Service-Providern
– Urheberrecht
– Verändertes Nutzungsverhalten schafft Herausforderungen
– Künftige Geschäftsmodelle erfordern Neujustierung des Urheberrechts
– Ein technologieneutrales und flexibles Urheberrecht ist das Ziel
– Jugendschutz
– Netzneutralität
– Konvergente Medienregulierung
– Breitbandausbau und LTE-Technologie

Das medien- und netzpolitische Grundsatzpapier „Goslarer Programm“ ist kostenfrei unter www.bvdw.org erhältlich.

Kontakt:
Tim Woodroffe, Referent der Geschäftsführung, Marketing und HR
Tel: +49 211 600456-11, E-Mail: woodroffe@bvdw.org
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Berliner Allee 57, 40212 Düsseldorf
www.bvdw.org

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