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Neue Pendlerrechnung und neuer Online-Pendler-Atlas

(socialON) Neue Pendlerrechnung und neuer Online-Pendler-Atlas: Jede(r) zweite Erwerbstätige pendelte in NRW in eine andere Gemeinde. Etwa die Hälfte der 8,95 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelte im Jahr 2015 arbeitstäglich über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand von aktuellen Ergebnissen der Pendlerrechnung 2015 mitteilt, war dabei die Zahl der Berufseinpendler (4,53 Millionen) höher als diejenige der innergemeindlichen Pendler (4,42 Millionen).

Allein nach Köln (315 744), Düsseldorf (296 037) und Essen (148 790) pendelten zusammen täglich mehr als eine Dreiviertelmillion Erwerbstätige. Die Landeshauptstadt Düsseldorf deckte ihren Bedarf an Arbeitskräften überwiegend aus dem Umland: 58,0 Prozent aller in Düsseldorf beschäftigten Erwerbstätigen sind Einpendler. Von allen 396 Städten und Gemeinden des Landes hatte Holzwickede (84,5 Prozent) die höchste und Marsberg (27,4 Prozent) die niedrigste Einpendlerquote.

Bei den Erwerbstätigen, die außerhalb ihres Wohnortes arbeiten, hatten Alfter und Rheurdt mit jeweils 83,3 Prozent die höchsten Auspendlerquoten aller Städte und Gemeinden des Landes; Münster wies hier mit 25,0 Prozent die niedrigste Quote auf.

Die Angaben beruhen auf der „Pendlerrechnung NRW 2015“, deren Ergebnisse IT.NRW jetzt unter http://tinyurl.com/jsdkpn7 veröffentlicht hat. Es können die Pendlerverflechtungen zwischen einzelnen Städten und Gemeinden abgerufen werden. Für jede Gemeinde sind darüber hinaus weitere Merkmale der Pendler verfügbar. Hierzu gehört neben Geschlecht, Alter, Beschäftigungsumfang, Stellung im Beruf auch der Wirtschaftsbereich der ausgeübten Tätigkeit. Viele Ergebnisse wurden von den Statistikern jetzt auch kartographisch aufbereitet und stehen ab heute in der neuen Online-Anwendung „Pendleratlas NRW“ unter der Adresse www.pendleratlas.nrw.de kostenlos zur Verfügung.

Pendlerquoten aller Gemeinden und Städte finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/16a_17.pdf

Pendlerströme aller Gemeinden und Städte finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2017/pdf/16b_17.pdf

Anfragen an die Pressestelle von IT.NRW unter:
Telefon 0211 9449-2521
Telefax 0211 9449-8518
E-Mail mailto:pressestelle@it.nrw.de

Quelle: Pressemitteilung IT.NRW vom 18.01.2017.

Über Frank Baranowski

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