Der neue Trend des Mikro-Influencer-Marketing

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Social-Media-Marketing
Mikro-Influencer-Marketing

(socialon) Der neue Trend des Mikro-Influencer-Marketing. Seit einem guten Jahrzehnt ist das Influencer-Marketing eines der meist beachtetsten Phänomene im Social-Media-Marketing. Das Nutzen einflussreicher Social-Media-Nutzer und Blogger erlaubte Firmen und Marken ihre Bekanntheit und den Absatz ihrer Produkte zu steigern, ohne sich auf ältere Medien wie Zeitung, Fernsehen oder Radio stützen zu müssen. Gleichzeitig förderte es den Aufstieg vieler Influencer zu regelrechten Superstars. Zu denken ist hier beispielsweise an Dagi Bee, die über ihren YouTube-Kanal einigen Marken zu größerer Beliebtheit verhalf und sich zur selben Zeit über einen erstaunlichen Zuwachs an Zuschauern auf der Video-Plattform freuen konnte.

Auch kleinere und unbekanntere Firmen können den einflussreichen Effekt nutzen, wenn sie sich mit auf verschiedenen Social-Media-Kanälen erfolgreichen Nutzern zusammenschließen. Und wie sich an kleineren und frischen Fashion-Brands und Spieleentwicklern zeigt, die die Macht des Bloggens wiederentdeckt haben, zeichnet sich ein neuer, extrem erfolgreicher Trend am Social-Media-Marketing-Himmel ab: das Mikro-Influencer-Marketing.

Dass Interaktion und persönlichere Beziehungen zwischen Influencern und deren Followern sich einstweilen positiver auf Umsatzahlen auswirken können als das an Massen orientierte Marketing, wird auch traditionellen Marken wie den Schuhherstellern Superga immer deutlicher. Das 1911 gegründete Unternehmen hat es geschafft mit Influencern wie Caro und Chiara Ferragni eine für die Marke perfekte Absatzniche zu finden, ohne sich der oft sperrig wirkenden Massenmedien oder Massen-Marketing-Strategien bedienen zu müssen.

Betrachtet man die vergangenen zehn Jahre, haben Kosmetikhersteller den Trend des Influencer-Marketing wohl am schnellsten verstanden und sich zu eigen gemacht. Berühmt sind Youtuber wie Nihan – mit mehr als 740.000 Followern, die sich die Beauty-Videos des Internetstars anschauen. Mittlerweile orientiert sich aber auch die Kosmetik-Branche zunehmend auf die Vermarktung über kleinere Vlogger, die den Kosmetikmarken in ihren Videos und Schmink-Tutorials eine hohe und zuverlässliche Sichtbarkeit bescheren.

Einer der größten Influencer ist wohl ohne Zweifel der schwedische Internetstar und YouTube-Content-Creator PewDiePie, der zunächst als Let‘s Player immer bekannter wurde und mittlerweile schwergewichtige Kooperationen beispielsweise mit Warner Bros. gewöhnt sein dürfte. Aber auch in der Spieleindustrie wird zunehmend auf Mikro-Influencer-Marketing gesetzt. Etwa haben es kleinere Online-Casino-Spiele-Firmen wie Lucky Nugget Casino geschafft, traditionelle und schwerfällige Marketing-Methoden zu umgehen und mittels Kooperationen mit einfachen und informativen Blogs und engagierten Social-Media-Nutzern eine tiefer gehende und fruchtbare Beziehung zu ihrer besonderen Zielgruppe aufgebaut.

Solche Marketing-Strategien scheinen immer dann hilfreich, wenn Firmen und Marken versuchen, die Reichweite ihrer Marken-Botschaft zu maximieren, ohne dabei auf ältere Medien wie Fernsehen, Radio oder Zeitungen zu setzen. Und neben Online-Spiele-Firmen und Kosmetikherstellern schaffen es auch beliebte Charities wie WWF, das Potential von Marketing-Kampagnen auszuschöpfen, die auf kleinere und mittelgroße Influencer aufbauen.

Der aufregendste Aspekt des Mikro-Influencer-Marketin-Trends ist es jedoch, dass es kleinere und mittelgroße Influencer aufgrund ihrer oft höheren Interaktionsrate schaffen, schneller Organisationen mit gleichgesinnten und treuen Nutzern und Konsumenten zusammenzubringen.

Boris Felt
Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit und Kundenakquise
Linkedscoop
boris@linkedscoop.com
http://linkedscoop.com/

Quelle: Pressemitteilung Linkedscoop vom 07.07.2017.
Bildquelle: Linkedscoop.